Das Wissen, das Rudolf in der Dorfschule seines Geburtsortes Rübenau erwarb, genügte ihm nicht. Er strebte nach mehr. Haubold wurde zum Handlanger der Vernichtungsideologie der Nationalsozialisten und lud somit eine schwere Schuld auf sich. Er verfolgte deutsche und europäische Juden und wurde Teil der Vernichtungsmaschinerie eines abartigen Regimes.
Haubold erkannte die Verbrecherhaftigkeit des Nazi-Systems viel zu spät. Wird er seine Schuld je begleichen können?
Aufgrund ihres Namens wird die Familie Grynzspan verdächtigt, jüdischen Glaubens zu sein. Im Konzentrationslager Flossenbürg verbringen sie leidvolle Jahre. Ihr Leben und Überleben wird von Wundern begleitet.
Nach dem Krieg trennt ein neuer Grenzzaun Deutschland und Tschechien voneinander. Werden die Familien je wieder zueinander finden?
412 Seiten über Armut und Krieg, Überlebenswillen und Liebe zwischen den Völkern.
Die Erzählung ist teilweise authentisch, die Begebenheiten um die Familie Grynszpan hingegen fiktiv.