Der Wille zu überleben treibt sie aus dem Land ihrer Väter in die Flucht. Über Kandahar und Herat schleichen sie durch feindliche Gebiete. Unter großen Strapazen erreichen sie den Iran. Doch auch dort werden sie mit Gräueltaten konfrontiert. Sie erleben grausame Hinrichtungen, treffen aber auch auf freundliche Menschen, die ihnen mit Essen, Wasser und einem Lächeln auf den Lippen weiterhelfen.

Die Route führt sie weiter durch die Türkei nach Griechenland. Ein Segeltörn über den Bosporus stellt sie vor neue Herausforderungen.

Auf dem Dojransee versinkt Parwin bei der Überfahrt nach Mazedonien. Sie kämpft um ihr Leben.

Auch in Mazedonien, Montenegro, Bosnien und Kroatien bleibt die Gefahr allgegenwärtig. In Slowenien blockieren Stacheldrahtverhaue den Zugang zur vermeintlichen Sicherheit Österreichs. Wochenlang leben sie mit anderen Flüchtlingen in einem Lager und haben ständig Angst, zurückgewiesen zu werden.

Parwin erkrankt. Ein iranischer Arzt diagnostiziert eine Lungenentzündung. Als sie die Erkrankung überstanden hat, meint sie, das große Los gezogen zu haben. Denn schließlich findet die Familie Aufnahme in Deutschland. „Mutti” Merkel hat es ermöglicht.

Doch das Schicksal hat weitere Prüfungen für sie bereit. Parwins Kampf um ihr Leben ist noch nicht vorbei. Der Sheitan verfolgt sie weiter. Die Familie träumte von einer Zukunft in Frieden. Doch dann schlägt das Schicksal doch noch zu.

 

Es ist eine Geschichte von Überlebenswillen und der unbändigen Sehnsucht nach einem besseren Leben.